PHYTOTHERAPIE

Pflanzenheilkunde

Der Begriff "Phytotherapie" wurde um 1900 in die medizinische Wissenschaft als naturwissenschaftlich orientierte Fortsetzung der bis dahin praktizierten vornaturwissenschaftlichen "Kräuter-Medizin" eingeführt. Moderne Phytotherapie ist keine Alternativmedizin, sondern Teil der heutigen naturwissenschaftlich orientierten Schulmedizin, auch wenn die Phytotherapie arzneimittelrechtlich zu den "besonderen Therapierichtungen" zählt. Sie unterscheidet sich grundsätzlich von Homöopathie und Anthroposophie, die Therapeutika nicht nach naturwissenschaftlichen Grundsätzen anwenden. Im Unterschied zur schulmedizinischen Pharmakotherapie werden in der Phytotherapie nur Wirkstoffe verwendet, die aus Pflanzen(teilen) oder deren Zubereitungen bestehen. Gute Behandlungsmöglichkeiten ergeben sich bei folgenden Erkrankungen: 

  • Erkältungen, grippale Infekte

  • Atemwegserkrankungen

  • Magen- und Darmerkrankungen

  • Blasenentzündungen/-beschwerden

  • Wechseljahrsbeschwerden

  • Hauterkrankungen

  • Stoffwechselstörungen

  • Leber-Galle-Erkrankungen

  • Schlafstörungen

  • Stressbedingte Erkrankungen

©2020  Ute Neubauer-Mauler